Korrekter Reifendruck – mehr Fahrspass.

Korrekter Reifendruck erhöht den Fahrspass, die Verkehrssicherheit und schont den Reifen.

Kennst du das? Nach einer längeren Standzeit fühlt sich dein Schätzchen plötzlich anders an: Die Lenkung deines Motorrads ist schwergängig, das Fahrwerk wirkt schwammig, die Kurvenlage ist unpräzise. Schnell fragst du dich: Liegt es an mir, am Motorrad oder fehlt einfach die Routine?

Oft ist die Ursache viel banaler: Der Reifendruck stimmt nicht!

Luft ist beim Motorradfahren mehr als nur Fahrtwind – sie ist ein entscheideneder Faktor für Sicherheit, Komfort und Fahrverhalten. Im Reifen sorgt sie dafür, dass dein Motorrad den richtigen Abstand zum Asphalt hält. Der Luftdruck beeinflusst dabei direkt die Fahreigenschaften.

Schon ein Minus von 0,2 bar am Vorderrad macht sich deutlich bemerkbar: Das Einlenken wird schwerfällig, das Motorrad instabil und neigt in Kurven zum Aufschaukeln.

Die Bedeutung des richtigen Reifendrucks beim Motorrad.

Zu niedriger Druck:

  • Schwerrfälliges Einlenken, instabiles Fahrverhalten
  • Erhöhter Reifenverschleiss, stärkere Erwärmung
  • Gefahr von Reifenschäden bis hin zur Ablösung der Lauffläche

Zu hoher Druck:

  • Weniger Dämfpung, schlechteres Handling
  • Höheres Risiko für Schäden durch Scherben oder Steine

Tipps für den richtigen Reifendruck:

  • Alle 14 Tage kontrollieren
  • Herstellerangaben beachten (Handbuch)
  • Luftdruck immer im kalten Zustand prüfen
  • Bei warmen Reifen niemals Luft ablassen
  • Druck an Beladung und Einsatz anpassen
  • Ventilkappen korrekt aufschrauben

Fazit:

Regelmässige Kontrolle des Reifendrucks sorgt für mehr Sicherheit, besseren Fahrkomfort und längere Reifenlebensdauer.

Das Internet bietet diverse Möglichkeiten, den richtigen Luftdruck für das eigene Motorrad zu finden. Vielfach haben die Hersteller auf deren Homepage Luftdruckangaben für ihre Motorräder publiziert. Diese variieren je nach Einsatzgebiet (Solo, zu Zweit, mit Gepäck, lange Autobahnfahrten usw.).